In der letzten Woche trafen wir uns wie verabredet mit dem von Elbe-Haus beauftragten Elektroinstallateur auf der Baustelle für die Elektrobemusterung. Gemeinsam gingen wir durch jeden Raum im Rohbau und stimmten ab, wo und wie viele Steckdosen, Lichtschalter, Lichtauslässe, Netzwerkkabel, Raumthermostate und andere Komponenten verbaut werden sollen. Im Vorhinein hatten wir uns zum Glück schon viele Gedanken gemacht und selbst einen Plan dabei, wie wir uns die Elektroinstallation vorstellen.
Trotzdem dauerte der Termin über zwei Stunden, schließlich gibt es viele Detailfragen, die besprochen werden müssen. Schon alleine welcher Lichtschalter in welcher Schaltung welche Lichtauslässe steuern soll ist eine Wissenschaft. 😀
Neben zahlreichen Steckdosen, Lichtschaltern und Lichtauslässen haben wir auch ein paar Besonderheiten verplant. Im Gästebad wollen wir beispielsweise ein zum Schalterprogramm passendes Unterputz-Radio verbauen. In den Duschen soll es später ein beleuchtetes Ablagefach geben und durch die vorbereiteten Leerrohre durch die Bodenplatte sollen bereits Kabel für die spätere Außenbeleuchtung im Garten gezogen werden. Zudem werden wir alle Unterputzdosen bei Schaltern und Lichtauslässen als größere „Technikdosen“ verbauen lassen, damit wir dort bei Bedarf noch Shelly-Komponenten für eine Smart Home Steuerung nachrüsten können. Hierzu hatten wir uns bereits bei der Netzwerk- und Smart-Home Planung Gedanken gemacht.
Die bei Elbe-Haus enthaltenen smarten Rollladen-Schalter von Busch-Jaeger werden wir nicht verbauen lassen, damit wir homogen auf Shelly-Komponenten setzen können. Hierfür erhalten wir dann eine entsprechende Gutschrift.
Der Elektroinstallateur zeichnete alle Positionen und Ideen fleißig auf seinem Tablet in unseren Grundriss ein. Er unterstützte uns dabei auch gut mit Tipps und Erfahrungswerten von anderen Bauvorhaben, was definitiv sehr geholfen hat. Die Planung sollen wir nun im Anschluss zusammen mit einem Angebot für die zusätzlichen, nicht in der Elbe-Haus Leistungsbeschreibung enthaltenen Komponenten erhalten und prüfen. Sobald die Elektroinstallation am 13.04. startet, sollen wir nach dem Anzeichnen der Planung an den Wänden auch noch mal eine letzte Chance für eine Kontrolle im Haus und Last-Minute Änderungen bekommen.
Wir sind natürlich sehr gespannt auf das Angebot und die zusätzlichen Kosten die auf uns zukommen, da wir (wie üblich) mehr Steckdosen und Lichtauslässe als enthalten verplant haben. Ein zusätzliches Thema ist noch, dass unser Hausanschluss, also der Stromzähler, noch in den Hauswirtschaftsraum Haus verlegt werden soll. Derzeit haben wir auf dem Grundstück eine nicht sehr ansehnliche Hausanschlusssäule, auf die wir in Zukunft gerne verzichten würden. Die Verlegung muss aber von dem Netzbetreiber genehmigt und durchgeführt werden. Hierzu will sich der Installateur mit dem Netzbetreiber jetzt abstimmen.
Bauablaufplan erhalten: Hausübergabe am 11. September
In der letzten Woche haben wir außerdem den Bauablaufplan für die Arbeiten bis zur Hausübergabe von unserer Bauleiterin erhalten. Darin sind alle Gewerke mit Ausführungsterminen enthalten. Wie jeder gute Projektplan ist auch dieser nicht in Stein gemeißelt und kann sich noch leicht ändern, die chronologische Reihenfolge der Arbeiten stimmt jedoch und der Termin für die Hausübergabe ist in dem Plan für den 11. September 2026 festgelegt.
Damit wird die im Vertrag festgeschriebene Bauzeit von 9 Monaten zuzüglich der Winterpause und der Schlechtwetterzeiten fast vollständig ausgenutzt. Wir freuen uns, dass wir nun einen Ablaufplan haben und damit wissen, welche Arbeiten für wann eingeplant sind und vor allem für wann die Übergabe geplant ist. Die Grobplanung haben wir auch in unseren fortlaufend aktualisierten Baukalender übertragen.
Mängel bei den eingebauten Fenstern
Nach dem Einbau der Fenster waren uns leider ein paar Schönheitsfehler aufgefallen. Die festverglasten Elemente waren sehr unsauber eingesetzt und an einigen Fensterrahmen gab es bereits unschöne Kratzer. Nachdem unsere Bauleiterin sich die Probleme vor Ort anschaute stimmte sie uns direkt zu, dass die Verarbeitung so nicht in Ordnung ist und nicht den Ansprüchen entspricht. In den kommenden Tagen soll die Fensterbaufirma nochmals vorbeikommen und die Fehler ausbessern. Die Kratzer können wohl poliert werden, hier werden wir nochmal gemeinsam schauen, wo genau das nötig ist.
Wir sind insofern zufrieden, dass unsere Bauleiterin direkt zustimmte, dass hier ein Mangel vorliegt, der beseitigt werden muss. Hoffentlich klappt das auch, ohne das bleibende Schönheitsfehler bleiben.
Dämmung im Dach fertiggestellt
Zuletzt waren wir am Wochenende wieder auf der Baustelle um nach dem aktuellen Stand zu sehen. Die Dämmung der Dachgeschossdecke ist bereits fertiggestellt und auch die Dampfsperrfolie ist angebracht und verklebt. Die arbeiten sehen sehr ordentlich aus, wir haben jedenfalls keine Löcher oder sonstige Mängel finden können.
In dieser Woche sollen dann die ersten Trockenbauwände im Dachgeschoss entstehen. Dazu treffen wir uns am Mittwoch nochmal mit der Bauleiterin und dem Trockenbauer vor Ort, um letzte Detailfragen oder Anpassungen zu klären.


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