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Erstgespräch mit Viebrockhaus

Eine Woche nach unserem Besuch im Musterhauspark von Viebrockhaus hatten wir uns zu einem Erstgespräch mit einem Berater im Potsdamer Beratungsbüro verabredet. Da wir den Termin vermutlich in der Urlaubszeit unserer ursprünglich angedachten Ansprechpartnerin ausgemacht hatten, wurden wir nun doch von einem anderen Kollegen betreut.

Vor dem Termin wurden wir gebeten, bereits vorhandene Informationen zu unserem Grundstück und unseren Vorstellungen per Mail an unseren Berater zu senden, damit dieser sich auf den Termin vorbereiten kann. Neben der Adresse und einer Katasterkarte beschrieben wir in der Mail auch die Besonderheiten unsere Grundstücks und unser Interesse am Maxime 610. Außerdem erwähnten wir, dass wir insbesondere zur optimalen Gebäudeplatzierung noch unschlüssig sind und darüber gerne im Termin sprechen würden.

Der Termin im Beratungsbüro

An einem Dienstag Nachmittag war es dann soweit: wir setzten uns ins Auto und fuhren nach Potsdam. Angekommen erwartete uns ein erstes nettes Gimmick: Direkt vor der Tür wurde ein Parkplatz für uns mit unseren Namen reserviert.

Von unserem Berater wurden wir freundlich empfangen und direkt ins Büro begleitet. Im Büro hingen ein paar Bilder von Viebrockhäusern und direkt hinter dem Schreibtisch des Beraters natürlich ausgerechnet ein Bild des Maxime 610 aus dem Musterhauspark. Der Gesprächsaufhänger war also schnell gefunden, auch wenn es sich wohl tatsächlich um einen Zufall handelte, wie uns mehrfach versichert wurde.

Anschließend besprachen wir die Themen und Ziele für das Gespräch. Neben einer Vorstellung von Viebrockhaus und ihrer Hausbauweise sollten unsere Anforderungen und Vorstellungen besprochen werden. Optimalerweise sollte im Ergebnis dann alles gegeben sein, damit ein erstes Angebot mit Grundriss, Visualisierung und Werkvertrag erstellt werden kann. Dieses könnten wir dann genau prüfen, zum Verglich mit anderen Anbietern nutzen und falls alles passt auch unterschreiben.

Agendapunkt 1, die Vorstellung von Viebrockhaus, enthielt nicht viel überraschendes. Natürlich hatten auch wir uns vorher belesen und wussten so schon recht viel zu der Bauart, den Inklusivleistungen und dem Vorgehen. In der Vorstellung klingt natürlich alles toll: „Beste Materialien, keine Sorgen, wir kümmern uns um alles“. Das wird wohl jeder Hausbauanbieter behaupten. Trotzdem ergab sich insgesamt ein stimmiges Bild. Viele Dinge sind bei Viebrockhaus „inklusive“, wie eine Solaranlage mit Speicherbaterie, elektrische Rollläden, Verblenderfassade. Natürlich waren wir gespannt, was dieses Paket am Ende kosten soll.

Im zweiten Agendapunkt wurde es schon konkreter. Hier hatten wir etwas das Gefühl, dass gleich Nägel mit Köpfen gemacht werden sollen. Fortan ging es nur noch um das Maxime 610 und welche Anpassungen an dem Standard noch für uns nötig wären. Das es wirklich das Maxime 610 wird, stand für uns so aber noch nicht fest, es war einfach bisher das Beste, das wir so gesehen hatten. Ob vielleicht ein anderer Haustyp mit ein wenig Veränderung viel besser zu uns und unserem Grundstück passt, wurde leider nicht betrachtet.

Auch zu unserer Frage der Gebäudeplatzierung wurden sich leider nicht wirklich Gedanken gemacht. Wir hatten vorher schon zahlreiche Optionen durchgesprochen, da wir neben der Baulandgrenze auch eine eher ungünstige Ausrichtung des Grundstücks haben. Hier hatten wir uns etwas Input an Erfahrungen oder Tipps gewünscht, in diese Richtung kam jedoch nichts. Im Nachgang des Gesprächs sendete der Berater uns erste Zeichnungen mit einem Platzierungsvorschlag, den wir für völlig ungeeignet halten.

Wir besprachen im Termin also hauptsächlich, welche Wände noch wie verschoben werden könnten, obwohl wir uns hierzu noch keine genauen Gedanken gemacht hatten. Das Thema hielten wir daher recht klein, es ging uns eher darum eine erste Hausnummer aus dem Gespräch mitzunehmen. Es ging noch um größere Fenster und Malerarbeiten, die zur Info ins Angebot mit aufgenommen werden sollten.

Der weitere Prozess bei Viebrockhaus

Zum Abschluss ging es noch um das weitere Vorgehen und wie es weitergehen könnte, falls wir uns für Viebrockhaus entscheiden. In den nächsten Tagen würden wir ein Festpreisangebot für das Haus mit unseren besprochenen Anpassungen erhalten. Sollte uns das grundsätzlich zusagen und wir uns für Viebrockhaus entscheiden, könnte es in einem Folgetermin nochmals konkretisiert und angepasst werden. Sobald alles passt, würden wir mit Viebrockhaus einen Werkvertrag zum Bau des Hauses schließen. Anschließend würde die Grundstücksbesichtigung mit Bodengutachten folgen. Hieraus ergibt sich dann, welche grundstücksspezifischen Arbeiten noch vorgenommen werden müssen, bevor das Grundstück bebaut werden kann. Diese Arbeiten können dann bei Viebrockhaus nachbeauftragt werden (natürlich mit zusätzlichen Kosten), oder an andere Anbieter vergeben werden.

Anschließend würde der Bauantrag durch Viebrockhaus gestellt werden und die Bemusterung findet statt. Nach Genehmigung des Bauantrags beginnt der Bau, der für das Maxime 610 genau 23 Wochen, also knapp 6 Monate, dauern soll.

Nach etwas über 3 Stunden verließen wir das Büro und machten uns auf den Weg nach Hause. Der Termin war sehr informativ, aber durch die zahlreichen Informationen auch sehr anstrengend. Grundsätzlich haben wir aber weiterhin ein gutes Gefühl was Viebrockhaus angeht. Nun sind wir gespannt, welche Zahl uns im Festpreisangebot erwartet. Den Basishauspreis kennen wir schon, dieser steht in der Preisliste, die im uns zugesendeten Katalog enthalten war. Dabei ist jedoch nicht der Traufgiebel enthalten…

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