Während die anhaltenden Wintertemperaturen für Ruhe auf der Baustelle sorgen, konnten wir zumindest einen wichtigen Meilenstein bei der Inneneinrichtung abschließen: Am Wochenende haben wir den Kaufvertrag für unsere Küche unterschrieben.
Die erste Planung
Die ersten Gedanken zum Thema Küche machten wir uns bereits im letzten Jahr. Wir besuchten mehrere Ausstellungen in verschiedenen Möbelhäusern, um herauszufinden, was uns gefällt und wie der grundsätzliche Aufbau aussehen könnte. Nachdem wir ein grobes Farbkonzept sowie unseren Wunschhersteller gefunden hatten, folgte der erste Planungstermin in einem Porta-Küchenstudio.
Relativ zügig entstand dort die erste Planungsversion unserer Küche. Besonders hilfreich waren dabei die 3D-Ansichten, mit denen wir uns das spätere Ergebnis und das Zusammenspiel der verschiedenen Farben deutlich besser vorstellen konnten. Diese Ansichten bekamen wir nach dem Termin sogar ausgedruckt mit nach Hause – was, wie wir später noch feststellen sollten, keineswegs selbstverständlich ist.
Von Porta zu Höffner über Meda zurück zu Porta
Nach dem ersten Planungstermin fertigten wir eine detaillierte Skizze mit allen Planungsdetails und der Schrankaufteilung an. Diese nutzten wir, um noch einmal genau zu überlegen, was wir künftig wo lagern möchten, und die Schub- und Schrankaufteilung final festzulegen. Mit dieser Skizze vereinbarten wir anschließend einen zweiten Beratungstermin bei Höffner – einerseits, um einen zweiten Blick eines Beraters auf die Planung zu bekommen, andererseits, um ein Vergleichsangebot einzuholen.
Bei Höffner dauerte die Planung deutlich länger, obwohl wir sowohl unsere Skizze als auch die Bezeichnungen der gewünschten Schränke mitgebracht hatten. Insgesamt waren wir mit der Beratung nicht wirklich zufrieden. Vieles, was bei Porta problemlos möglich war, sollte hier plötzlich nicht funktionieren – beispielsweise der flächenbündige Einbau von Spüle und Kochfeld. Den Abschluss bildete schließlich ein völlig unrealistisches Preisangebot inklusive der üblichen Scheinrabatte, die bei uns eher einen unseriösen Eindruck hinterlassen.
Aufgrund dieser Erfahrung versuchten wir es anschließend noch bei einem Küchenstudio von Meda. Dort werden ausschließlich Küchen verkauft, entsprechend kompetent war auch die Beratung. Mit unserer Skizze unter dem Arm war die Küche schnell geplant, und zusätzlich erhielten wir einige hilfreiche Ideen und Tipps. So hatten wir uns zuvor beispielsweise keine Gedanken über einen Platz für Geschirrtücher gemacht. Nun ist ein ausziehbarer Handtuchschrank eingeplant, sodass die Tücher später nicht über dem Backofengriff hängen müssen. Preislich lag das Angebot über der Kalkulation von Porta, beinhaltete jedoch auch einige Änderungen gegenüber unserer ursprünglichen Planung.
Während des gesamten Prozesses beschäftigte uns vor allem die Farbwahl für Fronten und Arbeitsplatte. Wir schwankten zwischen mehreren Optionen und fühlten uns von der Vielzahl der Möglichkeiten zeitweise ziemlich überfordert. Bei jedem Termin begannen wir erneut, verschiedene Fronten miteinander zu vergleichen.
Als wir hier schließlich zu einer Entscheidung kamen, machten wir uns erneut auf den Weg zu Porta, um die Planung zu finalisieren. Nach den üblichen Preisverhandlungen wurden wir uns auch dort einig und unterschrieben den Kaufvertrag.
Die finale Küchenplanung
Unsere Küche wird vom Hersteller Nolte stammen. Auf einer Wandseite werden in Hochschränken der Backofen sowie eine Mikrowelle und eine Wärmeschublade integriert. Der freistehende Kühlschrank wird verkleidet und erhält einen Überschrank, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen.
In der an die Wand angeschlossenen Kücheninsel befindet sich ein Kochfeld mit integriertem Umluft-Abzug. Während die Hochschränke und die Küchenzeile in der Farbe Sahara Matt eher dezent gehalten sind, setzt die Insel in dem dunklen Holzton Noce Marone einen bewussten Akzent. In die Holzarbeitsplatte werden sowohl die Spüle als auch das Kochfeld flächenbündig eingelassen. Zusätzlich wird die umlaufende Griffmulde der Kücheninsel beleuchtet.
Aufmaß und Lieferung
Sobald der Estrich im Haus eingebracht ist, sollen wir uns erneut bei Porta melden, damit ein genaues Aufmaß der Küche durchgeführt werden kann. Stimmen dabei alle Maße mit den Planunterlagen überein, wird die Küche wie geplant bestellt und soll innerhalb von acht Wochen geliefert und aufgebaut werden.
Insgesamt sind wir froh, das Kapitel Küchenplanung nun abgeschlossen zu haben. Die Planung dauerte länger und fiel uns deutlich schwerer als ursprünglich gedacht – mit dem Ergebnis sind wir jedoch sehr zufrieden.


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